Auswirkungen des Rauchverbots: Fakten statt Märchen!

Neulich hat mir eine militante Raucherin erzählt, in Irland hätten 600 (in Worten: sechshundert!) Pubs wegen des Rauchverbots schließen müssen. Die Gebrüder Grimm hätten von ihr noch was lernen können!
Da ähnlicher Blödsinn derzeit von frustrierten Nikotinabhängigen gerne verbreitet wird, hier ein paar Fakten:
Irland:
Mit Nachdruck erklärte der irische Ministerpräsident Bertie Ahern am 12. Juli 2006: „Ich kann Ihnen versichern, dass in Irland kein einziges Pub wegen finanzieller Verluste durch das Rauchverbot schliessen musste.“
Nach den ersten sieben Monaten nach dem Rauchverbot sanken die Bar-Umsätze in Irland um 2,7%im Jahr vor Rauchverbot sanken sie um 7.1%!
Der Rückgang wird zurückgeführt auf die gestiegenen Alkoholpreise (bis 500%!!) und die deshalb generell seit Jahren sinkenden Umsätze.

http://smokefree.ash.positive-dedicated.net/economics.html
http://www.bma.org.uk/ap.nsf/Content/smokescreen~
Economics#23.Retailsalesindex.Dublin,C


Norwegen:
Wie das norwegische Statistikamt mitteilte, überlebten nach dem Rauchverbot in Norwegen (seit Juni 2004) im Vergleich zum Jahr 2003 im Gastrosektor 3,6% mehr Einrichtungen.


Die Zahl der landesweiten Gastro-Pleiten sank von 386 auf 372. Während es in Oslo genausoviele Bars und Pubs wie vor dem Rauchverbot gab, erhöhte sich die Zahl der Restaurants sogar.

http://de.wikinews.org/wiki/Mehr_Restaurants_nach_
Rauchverbot_in_Norwegen
http://ahgz.de/vermischtes/2005,11,503179812.html

Schweden:
Nach Rauchverbot in Schweden (seit Juni 2005);
"Rauchfreie Kneipen sorgen für Zulauf"


http://www.taz.de/pt/2005/09/19/a0163.nf/text.ges,1


Italien:
Schon vor dem Rauchverbot teilte der zuständige italienische Gastroverband mit, das er keine Rückgänge erwarte. Mittlerweile befürworten 90% der Italiener die klare Regel – diese sei nicht mehr wegzudenken, so Wirte. In vielen Lokalen bleiben die Gäste nun sogar länger. Halten sich die Italiener sonst nicht gerne an Gesetze, ist das Rauchverbot eines der am meisten geacheten, nur wenige Verstöße mussten überhaupt sanktioniert werden.

Blick nach Übersee
"Umsatzanstiege nach Rauchverbot im Bundesstaat Massachusetts"
Entgegen der Ängste einiger Gastronomen, die befürchteten ein Rauchverbot würde Gäste abschrecken, weil sie nach dem Essen nichtmehr zur Zigarette greifen können, stiegen die Umsätze in den Restaurants des Bundesstaates laut offiziellen Zahlen nach dem Rauchverbot seit Juli 2004. Der Sprecher der Massachusetts Restaurant Association teilte mit, das seine Organisation keine Meldungen über Umsatzrückgänge seiner Mitglieder erhalten habe. Viele Eigentümer befürworten insbesondere die Einheitlichkeit des bundesweiten Rauchverbotes.

http://news.bostonherald.com/localRegional/
view.bg?articleid=72272
 

New York:
8,7% Umsatzanstieg nach Rauchverbot, 2,800 neue Arbeitsplätze

http://smokefree.ash.positive-dedicated.net/economics.html


Ja, liebe Raucher, ich weiß, ich bin euch gegenüber intolerant.
Es ist halt so, wenn ich vergiftet werde, dann bin ich das meistens!
29.12.07 01:19
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Maryan / Website (29.12.07 15:29)
Danke für die Info... also für mich kann ich nur sagen, dass ich ab Januar 2008 effektiv zum Zulauf beitragen werde, weil ich dann ENDLICH MAL ungestört in IRGENDeinem Restaurant sitzen und essen kann, ohne dass mir nach kurzer Zeit die Augen brennen, es mir im Hals kitzelt oder mir einfach unwohl wird. Bisher konnte ich das nur in Nichtraucher-Restaurants oder bei Starbucks tun. Ich freu mich drauf!

LG,
Maryan

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